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MSI GT683DX Test

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MSI GT683DX Test

Beitrag  Camo_X am Mi Sep 09 2015, 14:34



Kleiner Körper, großes Kraftpaket


Mit dem GT683DX schleudert MSI ein Muskelpaket auf kleinstem Raum in den Handel. Der 15,6-Zöller will seine Konkurrenten mit einem entspiegelten Display und einem starken Leistungsgespann aus Geforce GTX 570M und Core i7 2670QM ins Jenseits schicken. Überzeugt das 1.799 Euro teure Gaming-Notebook beim Zocken?

Die Hardware: Hochleistung

Das Herzstück bildet Nvidias starke DirectX-11-Grafikkarte Geforce GTX 570M mit 1,5 GB GDDR5-Videospeicher. An ihrer Seite arbeitet Intels vierkerniger Prozessor Core i7 2670QM aus der zweiten Sandybridge-Generation mit einem Basistakt von 2,2 GHz. Bei hohem Leistungsbedarf können die Kerne den bekannten Turbomodus aktivieren, mit dem der Kerntakt auf bis zu 3,1 GHz (ein Kern) ansteigen kann. Doch nicht nur Spieler hat MSI mit dem GT683DX im Visier. Während 16 GB DDR3-1.333-Arbeitsspeicher (4 x 4 GB) für das zockende Volk überproportioniert ausfallen, lecken sich Anwendungen für die Videobearbeitung die Finger nach solchen Hausnummern. Dazu lädt auch die Speicherkombination ein: Für Windows 7, Spiele und andere Anwendungen klammert sich eine Solid State Disk von Intel mit 120 GB im Gehäuse fest (dazu gleich mehr), für andere Daten oder Spiele - auch dafür ist die Geschwindigkeit ausreichend - bietet sich eine herkömmliche mechanische Festplatte mit 7.200 Umdrehungen/Minute und 750 GB Kapazität an.

Um zumindest halbwegs der Herr der Hardware zu bleiben, lässt sich die Performance per Knopfdruck leicht anpassen. Benötigt ihr mehr Takt, tippt ihr kurz die TDE-Taste auf der beleuchteten Touchleiste direkt über der Tastatur an. Gleichzeitig kann per Fingerdrucktaste die integrierte Kühlung auf maximale Leistung hochgefahren werden, um beispielsweise der übertakteten CPU genügend Luft zu geben. Eine weitere Taste schaltet die Komponenten in den ECO-Modus für eine laut Hersteller 20 Prozent längere Akkulaufzeit.

Zwischenfazit  "Technik": High-End-Hardware auf kleinem Raum, nur eine GTX 580M oder die GTX 570M mit 3 GB GDDR5-Videospeicher könnten die Spiele-Performance noch spürbar erhöhen.

Das Design: Zu viel... oder genau richtig?

Nicht selten wirken Gaming-Notebooks überdesigned und kitschig. In dieser Zone plantscht teilweise auch das GT683DX. Auf der Displayrückseite geht es mit einer schwarzen Kunststoffplatte mit Hochglanzlackierung noch relativ bodenständig zu, auch wenn sich schnell jede Menge Fingerabdrücke sammeln. Schon etwas auffälliger möchte die dunkelgraue Handballenauflage mit ihrer Wabenstruktur sowie die Lautsprecher und stark eckigen Enden des Displayrahmens sein, gefolgt von den verchromten Kunststoffrahmen des Touchpads. Letztendlich wird ihnen jedoch von zahlreichen aufleuchtenden Dioden die Show gestohlen, die einerseits für etwas Weihnachtsbaum-Flair am Notebook sorgen, andererseits auch sehr effektvoll sein können. Im Zweifel lassen sich die orangen LEDs per vorinstallierter Software jedenfalls ausschalten.

Obwohl man es ihm optisch kaum zutrauen mag, leistet MSI bei der Verarbeitung überdurchschnittlich gute Arbeit. Eine saubere Kantenführung mit kleinen Spaltmaßen und ein durchweg stabiles Gehäuse darf das Gerät ebenso für sich verbuchen wie sehr gute Displayscharniere und eine feste Handballenauflage. Lediglich die Tastatur gibt beim Schreiben geringfügig nach.

Zwischenfazit "Design und Verarbeitung": Sehr verspielte und polarisierende Optik, dafür eine fast fehlerlose, robuste Verarbeitung.

Die Ausstattung: Ankerstellen für viele Geräte

Trotz des kleineren Formats schaffen es einige sinnvolle Anschlüsse auf das 5,5 cm hohe (mit Displayrahmen) und 2,4 kg schwere Gehäuse. Die USB-Fraktion erfreut sich über vier Ports, darunter zwei USB-3.0-Anschlüsse, außerdem bieten sich an den Seiten neben den Belüftungsschlitzen noch jeweils ein HDMI-, VGA-, eSATA- und ein Netzwerk-Anschluss an. Vier Klinkenanschlüsse mit S/PDIF und ein Kartenleser (SD(XC)/MMC/MS/XD) gehören ebenfalls dazu, auch an Bluetooth 3.0 und WLAN (b/g/n) mangelt es nicht. Vermissen könntet ihr allerdings einen Express-Kartenslot.

Im Laufwerksschacht bringt ein Blu-ray-Combo-Gerät die Scheiben zum Rotieren. Sinnvoll, schließlich setzt MSI auf ein Full-HD-Display zum hochauflösenden Zocken und Filmeschauen.

Zwischenfazit "Ausstattung": Bis auf den Expressslot fehlt es an nichts.

Display und Klang: Ein Außenseiter

Zwischen dem Displayrahmen klemmt ein 15,6 Zoll großes Full-HD-Panel mit einem 16:9-Bildverhältnis und einer Auflösung von bis zu 1.920 x 1.080 Pixeln, über dem die Webcam Bilder im HD-Format (720p) aufnehmen kann. Das Besondere am Bildschirm: Als einer der wenigen Artgenossen ist das Panel entspiegelt, weshalb sich die Umgebung deutlich geringer im Display wiederspiegelt als bei den spiegelnden. Eine im Durchschnitt fast 240 cd/m² hohe Helligkeit sowie der hohe Kontrast von etwa 875:1 sorgen für ein hervorragendes Bild mit gestochen scharfer Darstellung. Lediglich der sRGB- und AdobeRGB-Farbraum wird nicht vollständig abgedeckt, was sich aber nur für Grafiker negativ auswirken könnte. Bei horizontaler Blickwinkelbetrachtung bleibt das Bild stabil, während vertikal schon bei relativ flachen Winkeln teilweise deutliche Qualitätsabstufungen zu sehen sind.

Die optisch auffällige 2.1-Soundanlage von Dynaudio macht klangtechnisch auf sich aufmerksam. Mithilfe eines kompakten Subwoofers schafft sie, selbst bei hoher Lautstärke, ein klares Klangbild mit guter Mittel- und Hochtonlage und akzeptablen Tiefen. Eine externe Soundanlage wird somit nicht unbedingt nötig, um effektvolle Töne abgreifen zu können.

Zwischenfazit "Display und Klang": Die Entspiegelung macht sich bezahlt; das GT683DX liefert ein prächtiges Bild ab. Auch der Sound überzeugt. Die vertikalen Blickwinkel fallen allerdings gering aus.

Tastatur und Touchpad: Unauffällig

Mit ihrem klaren Feedback laden die 14 x 14 mm großen Tasten zum Tippen ein, mal abgesehen vom leichten Nachgeben im normalen Schreibbetrieb. Die für Spieler wichtigen WASD- und Pfeiltasten heben sich mit ihrer roten Beschriftung deutlich vom restlichen Layout ab und können bedenkenlos zum Zocken eingesetzt werden. Eine Hintergrundbeleuchtung fehlt, sie wäre auf jeden Fall sinnvoller gewesen als die Gehäuse-LEDs zur reinen Zierde.

Das großflächige Touchpad mit einer leicht angerauten matten Oberfläche überzeugt mit ihren knackigen Maustasten. Spieler sollten allerdings weiterhin auf eine externe Maus setzen, da gerade bei Shootern und schnellen Strategiespielen kein Touchpad mithalten kann.

Zwischenfazit "Tastatur und Touchpad": Keine Tastenbeleuchtung und ein leichtes Nachgeben beim Tippen, dafür großflächige Tasten mit klarem Druckpunkt und ein gutes Touchpad.

Die Spieleleistung: Was schafft der Klopfer?

Angesichts der 1.799 Euro hohen Anschaffungskosten fallen die Erwartungen hoch aus - und werden bei den synthetischen Benchmarks auch erst einmal erfüllt. Im 3DMark 11 holt sich das Gespann aus Geforce GTX 570M und Core i7 2670QM 2639 Punkte ab, während im 3DMark Vantage 11780 Punkte auf der Habenseite stehen. Zum Vergleich: Ein System mit gleichem Prozessor, aber einer AMD Radeon HD 6970M zieht etwa acht Prozent mehr Punkte an Land, während eine Geforce GTX 580M mit gleicher CPU gut 13 Prozent mehr Punkte abholt.

Doch was kommt im Alltag davon an? In The Elder Scrolls V: Skyrim bewegt sich die Bildrate mit maximalen Details und DirectX-11-Effekten bei durchschnittlich 28 Frames pro Sekunde (FPS) mit gelegentlichen Ausreißern nach unten, gerade bei großen Wäldern im Sonnenlicht, also dann, wenn die flächenmäßige Schattenberechnung ausgeprägt ist, zeigen sich ruckelige Passagen. Bei sehr hohen Details und einer immer noch schönen Grafik bewegt sich die FPS-Rate bei durchschnittlich 50 FPS, hier sind also Reserven für einige ausgewählte maximale Effekte oder Kantenglättung vorhanden. Ein ähnliches Ergebnis liefert Battlefield 3 ab. Hohe Details mit 1.920 x 1.080 Pixeln belohnt die Hardware mit etwa 43 FPS, während maximale Details in den unspielbaren Bereich von 20 FPS abrutschen. Im Vergleich zu Desktopsystemen schafft die GTX 570M, als grobe Hausnummer, also eine etwas bessere Performance als die Geforce GTX 560 Ti. Etwas ältere Spiele, wie Mafia II oder Crysis 2 laufen selbst bei maximalen Details (ohne PhysX) mit 30 bis 55 FPS.

Zwischenfazit "Spieleleistung": Unterm Strich lädt die Konfiguration also zum hochwertigen Zocken mit hohen Grafikdetails und Auflösungen ein und hinterlässt einen sehr guten Eindruck, kann die Extremeinstellungen, für die im Desktopbereich aber ebenfalls eine Geforce GTX 570, 580 und 590 beziehungsweise Radeon HD 6970, 6990 oder 7990 fällig wird, nur im Ansatz stemmen.

Solid-State-Disk und Akkulaufzeit

Windows 7 (64 Bit) hockt mitsamt der anderen Programme auf einer 120 GB großen Solid State Disk, mit der das Betriebssystem schneller hochfährt und Spiele schneller laden, aber keine höhere Framerate möglich ist. Beim GT683DX arbeitet die SSD deutlich flotter als die ebenfalls eingebaute 750-GB-Festplatte mit 7.200 Umdrehungen/Minute, so viel steht fest. Im Vergleich zu anderen SSD-Kollegen schafft die verbaute Intel-SSD relativ gute, aber keine besonders hohen Geschwindigkeiten. Die Schreibrate liegt bei rund 115 MB/Sekunde, gelesen wird mit etwa 180 MB/Sekunde. Vor allem der Bootvorgang wird trotzdem deutlich beschleunigt im Vergleich zu einer mechanischen Festplatte.

Negativ fällt die Akkulaufzeit aus. Im Spielbetrieb hält das Notebook ohne rettende Steckdose knapp 85 Minuten durch, selbst beim Ansehen von Filmen könnten rund 140 Minuten knapp ausfallen. Im ECO-Modus mit niedrigster Displayhelligkeit, aber aktiviertem WLAN, reicht der Saft für etwa 4,5 Stunden.

Moderat fällt die Wärmeentwicklung aus. Im Spielbetrieb bleibt das Gerät bei Zimmertemperatur für ein Gaming-Notebook warm, aber nicht heiß. In solchen Fällen drängen etwa 45 dB an eure Ohren, was zwar deutlich wahrgenommen wird, aber für ein Spielenotebook im Rahmen bleibt. Im Arbeitsbetrieb oder beim Abspielen einer Blu-ray sind 35 dB zwar ebenfalls hörbar, bleibt aber im akzeptablen Bereich, zumal die Lüfter dumpfe statt schrille Töne von sich geben.

Zwischenfazit: "SSD und Akkulaufzeit": Gute SSD, aber unbefriedigende Akkulaufzeit. Bei moderaten Temperatur ist das Notebook beim Zocken deutlich hörbar, aber akzeptabel in Relation zur Leistung.

Fazit: Insgesamt liefert MSI mit dem GT683DX ein sehr gutes Gaming-Notebook im 15,6-Zoll-Format mit einer überzeugenden Performance in Spielen ab. Bonuspunkte darf sich das entspiegelte Display mit seinen hohen Kontrast- und Helligkeitswerten abholen, das in dieser Qualität leider viel zu selten bei Gaming-Boliden eingesetzt wird. Die Kombination aus Intels Vierkerner Core i7 2670QM und der potenten Gefoce GTX 570M sorgt für sehr hohe bis teilweise sogar maximale Details bei flüssigen Frameraten, auch aktuelle Spiele wie Skyrim oder Battlefield 3 lassen sich mit hohen Details und der Full-HD-Auflösung problemlos zocken. Hinzu kommt eine normal schnelle SSD, ein gutes Soundsystem, eine solide Tastatur und Verarbeitung, viele nützliche Anschlüsse und ein Blu-ray-Laufwerk. Negativ fällt die Akkulaufzeit ins Gewicht, sie kann selbst im ECO-Modus nicht überzeugen. Auch eine Tastaturbeleuchtung wäre sinnvoller als die vielen anderen LEDs am Gehäuse. Gewöhnungsbedürftig fällt zudem das Design aus, es wirkt ein vielen Stellen oft überkandidelt, lässt sich durch das Ausschalten der LEDs aber dezenter gestalten. Sollte euch die Optik gefallen und mobiles Zocken ohne Steckdose am Anschlag eher zweitrangig sein, liefert MSI ein sehr gutes Gesamtpaket für Spieler ab, insbesondere für Klangverliebte mit hohen Ansprüchen auf Performance und ein hochwertiges Display.
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